In Entstehung

I ko’s ned und dua’s gern


 

I ko’s ned und dua’s gern

                                                                                                Maria Smettan 2016
As Spui geht oo,
i bin am Boi scho dro.
I laaf und schau und schiaß,
agrat am Gegna vor de Fiaß.
Der ziagt gscheid ob genau ins Tor,
bled glaffn, sowos kimt hoid vor.
Da Gegna is im voin Lauf,
geh weida, den hoid i iatzt auf!
Oa Hackentrick und scho is er vorbei,
O mei, o mei, den hoi i nimma ei.
I laaf und schau und schnauf,
und woaß de Andern de san bessa drauf.

I fühl mi guad und woaß ned recht wiaso,
i woaß doch, dass i’s ned recht ko.
Is wurscht, hob a mei Freid do dro,
des is ned logisch, is hoid so.

De volle Blaue hintn links in’d Laschn nei,
des miaßad doch ganz oafach sei.
No lang bevor’s bassiert,
hob i’s scho saim kapiert,
de Weiße an de Blaue so blead onerennt,
dass de de hoibe Kugl glei vasenkt.
Beim naxtn Zug de Richtung oans A stimmt,
de Weiße oafach üba’d Kugel springt.
Da Gegna locht derweilen munta ei,
und zoagt ma wia es soiad richtig sei.

I fühl mi guad und woaß ned recht wiaso,
i woaß doch, dass i’s ned recht ko.
Is wurscht, hob a mei Freid do dro,
des is ned logisch, is hoid so.

Da Saal der bebt und olle klatschn’s mied,
nua i bin hoid ned ganz im Schried.
Moi klatsch i z’spat moi z’friah,
mei Nachbar der vadraht de Augn neba miah.
Mitsinga dua i aa no laut und gern,
nua guad, dass des trotzalledem ned olle hearn.

I fühl mi guad und woaß ned recht wiaso,
i woaß doch, dass i’s ned recht ko.
Is wurscht, hob a mei Freid do dro,
des is ned logisch, is hoid so.