In Entstehung

Stillstand


Stillstand

Maria Smettan 2016

Die Welt steht still.
Nein. Nicht die Welt.
Man selbst steht still.
Eingefroren in einem Schockzustand.
Die Welt dreht sich weiter.
Unfähig das Weitergehen der Welt wahrzunehmen.
Man ist bereits voll.
Das Gefühl der Leere ist nur das Fehlen neuer Eindrücke.
Neue Eindrücke haben keinen Platz.
Man ist schon voll,
voll mit unverarbeiteten Eindrücken.
Fühlt sich gefangen in der eigenen Ohnmacht.
Reagiert auf Neues nur noch auf Autopilot.
Alles andere arbeitet, ist beschäftigt,
ist nicht verschwunden,
sondern ausgelastet.